“Mit der CMP von Commanders Act dokumentieren wir alle Einwilligungen”

Von Luc Mornat 14. Dezember 2018 | 362 0

Winoc Coppens, Chief Information Officer (CIO), 20 Minutes

Betrachten Sie den Umgang mit Einwilligungen im Zuge der DSGVO als revolutionären Schritt oder als logische Weiterentwicklung?
Was in den vergangenen Monaten passiert ist, zeigt vor allem, dass die gesamte Branche nicht früh genug aktiv geworden ist. Das Framework des IAB zum Beispiel ist angesichts des Stichtags am 25. Mai 2018 sehr spät veröffentlicht worden, was den verschiedenen Partnern eine hohe Flexibilität und sehr schnelle Reaktionsbereitschaft abgefordert hat. Die Situation zeigt auch, dass wir die Grenzen der bisherigen, auf Cookies basierenden Methoden erreicht haben. Lassen wir uns nichts vormachen: Was derzeit umgesetzt wird – das Erfassen und Auswerten von Einwilligungen – ist absolut unzureichend. Wir müssen dringend ein alternatives System finden, die Branche denkt auch bereits über andere Wege nach. Der GESTE (= französischer Branchenverband für Online-Dienste, Anm. d. Red.) beispielsweise arbeitet an einem Projekt zur digitalen Identität, das bei vielen Publishern sinnvoll eingesetzt werden könnte.

Was beschäftigt Sie bei diesem Thema am meisten?
Bei einem Medium wie unserem dreht sich alles um die Leser: Wir möchten sie zum einen transparent über die Verwendung ihrer Daten informieren, das zum anderen aber auch so störungsfrei wie möglich gestalten. Mit dem Ziel, natürlich, möglichst viele Einwilligungen zu erhalten.

Was denken Sie über die von Commanders Act vorgestellte Lösung?
Die Consent Management Platform (CMP) von Commanders Act hat aus unserer Sicht zwei Vorteile. Erstens: Die Tatsache, dass das Einwilligungsmanagement mit dem TMS (Tag Management System) verknüpft ist, erleichtert die Handhabung des gesamten Themas deutlich. Zweitens: Die Lösung dokumentiert das Einholen von Zustimmungen, wodurch sich der DSGVO-Grundsatz der Rechenschaftspflicht einhalten lässt. Ein zentraler Punkt, der in meinen Augen einen großen Unterschied macht. Schließlich sollten wir nicht vergessen, dass wir bei all diesen Themen ganz am Anfang der Entwicklung stehen. Wir erwarten zum Beispiel noch viel Entwicklung beim Thema Datenschutz in Apps.

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