Serverseitig: Datenerfassung und -verarbeitung „ohne Tag“, für schnellere und sicherere Seiten

01. Oktober 2020 | 101 0

Das server-side Tag Management oder die serverseitige Verwaltung von Tags besteht darin, Tags nicht auf Browser-Ebene, sondern auf der Server-Ebene selbst auszuführen. Dies verringert die Anzahl der vom Browser aus gesendeten Serveranfragen und ermöglicht so, die Ladezeit von Webseiten zu beschleunigen und dabei die Sicherheit und Vertraulichkeit der erfassten Daten zu verbessern.

Eine vereinheitlichte Tag-Erfassung für eine bessere Kundenerfahrung

Der weit verbreitetste Ansatz in Sachen Tag-Management besteht darin, Nutzerdaten zu sammeln und zu verarbeiten und sie danach direkt über den Browser an Partner und Dritte zu übermitteln. Dies ist der Ansatz, der ohne Zweifel von den meisten Lösungen, mit denen sie im Alltag arbeiten, verwendet wird. Auf vielen Webseiten ist eine große Zahl von Anbieter-Tags verbaut und ihre Ausführung hat einen Einfluss auf die Seitenladezeit und somit auf die Qualität der Nutzererfahrung, oder sogar die Konversionsrate. Mehrere Studien haben in der Tat gezeigt: Je höher die Ladezeit einer Seite ist, desto mehr steigt die Absprungrate – bis zu 90 % für eine Ladezeit von mehr als 5 Sekunden. Seit letztem Jahr pocht Google auf die dringende Notwendigkeit, die Ladezeiten zu verbessern, um die Ausbreitung des E-Commerces weiter voranzutreiben.

Der serverseitige Ansatz besteht darin, Daten einheitlich auf einem Server, anstelle im Browser, zu erfassen und sie dann zu verarbeiten, bevor sie an Partner übermittelt werden. Anstelle zahlreicher, vom Browser aus an die Partner gesendeter Serveranfragen wird beim serverseitigen Ansatz nur eine einzige Anfrage an den Server gesendet, der dann die Daten verarbeitet, anpasst und an die verschiedenen Partner verteilt.

Weil der serverseitige Ansatz die Anzahl der vorhandenen Skripte auf einer Webseite verringert, trägt diese Technologie dazu bei, die Ladezeiten sowohl auf mobilen Geräten als auch im Web zu beschleunigen und die Nutzererfahrung zu verbessern. Zudem bietet der serverseitige Ansatz ein weit höheres Sicherheits- und Vertraulichkeitsniveau, indem er die Daten (Tracking-ID usw.) unsichtbar macht, die in einem browserseitigen Ansatz öffentlich exponiert und zugänglich sind.

Server-side TagCommander: bewährte Expertise und verstärkte Sicherheit

Da Google in diesem Sommer einen kostenpflichtigen serverseitigen Ansatz des Google Tag Managers (GTM) eingeführt hat, ist dies die perfekte Gelegenheit, über die Expertise unseres TagCommanders zu sprechen, zumal unsere serverseitige Lösung seit Jahren auf dem Markt ist und von weltweit führenden Firmen zur Optimierung der Seitenladezeit und zur Vermeidung der von Javascript ausgehenden Risiken verwendet wird. Die Kundenerfahrung ist für viele Marken von größter Bedeutung und die Server-Seite bietet die Gelegenheit, sowohl im mobilen Umfeld als auch im Web an Leistungsstärke zu gewinnen. Und diese Gewinne sind mehr als erheblich für die Marken, mit denen wir arbeiten.

Der serverseitige Ansatz erlaubt es, Hindernisse und Störungen zu überwinden, denen Tags auf Browser-Seite häufig ausgesetzt sind (Netzprobleme, Ad-Blocker, hohes Tag-Volumen usw.), was die Daten 30 % zuverlässiger und vollständiger macht, wenn Sie die Berichte beider Lösungen vergleichen.

Commanders Act ist im Bereich Tag-Erfassung und -Verwaltung äußerst versiert und bietet eine serverseitige Lösung, die sich bewährt hat sowie gleichzeitig leistungsfähig und konform mit den geltenden europäischen Regelungen ist. Falls das Thema wichtig für Ihre Aktivität ist, zögern Sie nicht, sich mit unserem Team in Verbindung zu setzen.

 

 

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