“Wir befinden uns in einer Übergangsphase mit vielen Unbekannten“

Von Annabelle Laudano 07. Dezember 2018 | 135 0

Romain Lhote, Digital Marketing Manager, L’Equipe

Betrachten Sie den Umgang mit Einwilligungen im Zuge der DSGVO als revolutionären Schritt oder als logische Weiterentwicklung?

Die DSGVO führt die bisherige rechtliche Entwicklung sehr konsequent weiter. Das war auch klar angekündigt, so dass wir Zeit hatten, die verschiedenen technischen Möglichkeiten zur Umsetzung zu evaluieren. Das Problem ist, dass wir uns immer noch in einer Übergangsphase mit vielen Unbekannten befinden. Denn über eine andere Verordnung, die zur ePrivacy, wird noch immer verhandelt. Darüber hinaus scheint auch das Framework des IAB derzeit noch überhaupt nicht für den Einsatz außerhalb der Online-Werbung geeignet. Ein konkretes Beispiel: Wie lassen sich die „Purposes“ des IAB (die Einsatzzwecke, denen die Tags zugeordnet werden) in Bezug auf die DSGVO interpretieren? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Was ist die größte Herausforderung der DSGVO? Was beschäftigt Sie bei diesem Thema am meisten?
Die Herausforderung ist eigentlich einfach zu benennen: Wie erreichen wir den geringsten Umsatzverlust bei DSGVO-konformem Umgang mit Einwilligungen? Für ein Medium wie das unsere bedeutet das allerdings harte Arbeit. Angesichts der Anzahl an Tags, die wir verwalten müssen, gibt es keine andere Möglichkeit, als ein TMS (Tag Management System) einzusetzen.

Was denken Sie über die von Commanders Act vorgestellte Lösung?
Wir haben das TMS ganz frisch eingebunden, so dass wir gerade erst anfangen, Erfahrungen damit zu sammeln. Es ist aber schon jetzt klar erkennbar, dass die Integration von zwei Systemen in einem (TMS und CMP – Consent Management Platform) sowohl die Steuerung als auch die alltägliche Nutzung deutlich vereinfacht.

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