Einwilligungsmanagement: Commanders Act ist IAB-konform

Von Luc Mornat 20. August 2018 | 575 0

Aufgrund neuer Vertraulichkeitsanforderungen durch die DSGVO steht das Einwilligungsmanagement (Consent Management) plötzlich im Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem das IAB Plattformen in seine Liste aufnimmt, sorgt es dafür, dass die Online-Marketing-Branche die neuen Datenschutz-Anforderungen schneller erfüllen kann.

Überall, für alle und unabhängig vom Kontext. Lange Zeit hat die Online-Werbung sich vor allem auf die reine Anzeige einer Werbebotschaft (die Zahl der Impressions) fokussiert, anstatt sich auf Basis des ermittelten Kundeninteresses Gedanken über die Relevanz der Botschaft in der aktuellen Phase der Customer Journey zu machen. Aber das ist Vergangenheit und der Markt hat sich weiterentwickelt… Heute kann kein Marketer mehr auf eine Wirksamkeitsmessung der unterschiedlichen Touchpoints entlang der perfekt verknüpften Cross Device Customer Journey verzichten. Eigentlich eine gute Nachricht. Nur hat die Branche sich im Umgang mit diesen Daten wie der berühmte Zauberlehrling aufgeführt und den Gesetzgebern dadurch gar keine andere Wahl gelassen, als hier regulierend einzugreifen. Das Ergebnis ist die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Commanders Act hat nicht bis zum 25. Mai 2018 und zur EU-weiten Anwendung der DSGVO gewartet, sondern sich bereits früh um den Schutz seiner Nutzerdaten gekümmert, etwa mit dem seit 2012 entwickelten Privacy-Modul. Dieses Selbstverständnis ist einer der Gründe dafür, dass Commanders Act nun auf die Liste der “Global Vendors” und der “Consent Management Platforms” aufgenommen wurde, die sich am Transparency & Consent Framework beteiligen. Zu den Hintergründen:

Was ist das IAB?

Das 1998 gegründete IAB (Interactive Advertising Bureau) Europe ist der größte europäische Branchenverband im Bereich des Online-Marketings.

Seine Mission ist es, die Entwicklung dieses innovativen Sektors zu fördern und durch Mitgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen seinen Fortbestand zu sichern.

Zu den Zielen des IAB gehört es,

  • der Medien- und Marketing-Branche zu ermöglichen, in der digitalen Wirtschaft weiter zu wachsen,
  • Studien zur interaktiven Werbung durchzuführen,
  • Marken, Agenturen und die Geschäftswelt als solche von der Bedeutung des digitalen Marketings zu überzeugen,
  • technische Normen und Best Practices zu entwickeln und
  • das Online-Marketing zu fördern und zu unterstützen.


Was sind die Ziele des Transparency & Consent Frameworks?

Das am 24. April 2018 ins Leben gerufene Transparency & Consent Framework des IAB Europe hat ein ganz einfaches Ziel: Es soll allen Playern im Online-Marketing die DSGVO-konforme Verarbeitung personenbezogener Daten ebenso ermöglichen wie den datenschutzkonformen Zugriff auf personenbezogene und nicht-personenbezogene Daten auf den Geräten der Nutzer.

Consent Management Platform

Für den Tag Commander und das Privacy-Modul ist Commanders Act vom IAB als Consent-Management-Plattform aufgenommen worden.

Anders ausgedrückt: Ein Unternehmen, das den Tag Commander einsetzt, kann sicher sein, dass die Einwilligung der Besucher und die Übertragung dieser Daten an die beteiligten Medienpartner immer unter Berücksichtigung der vom IAB definierten Richtlinien geschieht.

> Zur vollständigen Liste der vom IAB autorisierten Consent-Management-Plattformen..

Global Vendor

Mit seinen Produkten Mix Commander und Data Commander ist Commanders Act ebenfalls auf die Liste der Global Vendors aufgenommen worden, die sich am Transparency & Consent Framework des IAB beteiligen.

So erreichen wir Unternehmen, die auf das Framework zurückgreifen, und können ihnen eine einfach anwendbare und datenschutzkonforme Zustimmungslösung anbieten.

> Zur vollständigen Liste der vom IAB autorisierten Global Vendors..

 

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