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Webinar - Cookieless future ep. 2 : Kampagnensteuerung in einer Welt ohne Cookies

Monat: Februar 2017

Attributionsmodelle: Warum Last Click sterben wird

Die Zeiten, in denen es nur Last Click oder First Click als Attributionsmodelle gab, gehören der Vergangenheit an: Heute nutzen immer mehr Werbetreibende ihr eigenes, individuell entwickeltes Attributionsmodell. Doch auch wenn man seit Jahren vom Ende des Last Click spricht, so bleibt es dennoch das am meisten genutzte Modell. Also warum soll Last Click dem Tod geweiht sein?

Was ist ein Attributionsmodell?

Last Click bezeichnet das Attributionsmodell, welches bis heute immer noch am häufigsten genutzt wird. Attributionsmodelle sollen dabei helfen, herauszufinden, in wieweit die einzelnen Marketingpartner im Laufe der Customer Journey an der erfolgreichen Konversion beteiligt waren. Die jeweils präferierten Modelle können je nach Art der Konversion verschieden sein. Beim Last Click-Modell wird die Konversion dem letzten Touchpoint vor dem Kauf gutgeschrieben. Die bevorzugten Modelle hängen auch stark von der Branche und von der Art der Website ab.

Die Customer Journey richtig verstehen

Die Customer Journey soll deutlich machen, welche Marketingpartner zu einer Konversion beigetragen haben. Es kommt nur sehr selten vor, dass ein Shop-Besucher einen Kauf tätigt, ohne zuvor mehrere Kontakte mit der Marke gehabt zu haben. Dabei können diese Interaktionen sehr verschieden sein: ein direkter Besuch der Marken-Website, das Öffnen eines Newsletters mit dem Angebot, Interaktionen in den sozialen Netzwerken, Kontakt mit Call-Centern, Anschauen von Displays, Affiliation, SEA, usw.

Um die Customer Journey eines Kunden richtig zu verstehen, muss man quasi eine Kartographie der Marketing-Partner erstellen, mit denen der Kunde vor seiner Kaufentscheidung Kontakt hatte. Einige dieser Partner haben „nur“ dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad der Marke zu steigern, andere haben die Kaufentscheidung eingeleitet und ein letzter hat schließlich den Kunden zum Kaufabschluss bewegt.

Aber wie sollen Sie nun die bevorzugte Customer Journey Ihrer Kunden herausfinden? Am besten ist es natürlich, wenn Sie – um ein sehr realistisches Bild der Customer Journeys Ihrer Kunden zu erhalten – diese in sehr feine Segmente aufspalten können, wie es z. B. unser Tool erlaubt. Dann erkennt man, dass es hier je nach Branche große Unterschiede geben kann.

customer-journey

Welche Attributionsmodelle gibt es überhaupt?

Attributionsmodelle gibt es viele, aber die folgenden sind die am häufigsten angewandten (bei vielen Lösungen ist das Last Click-Modell schon voreingestellt):

  • Last Click
  • First Click
  • Lineare Verteilung (alle Partner werden gleich behandelt)
  • Steigend oder fallend (der erste ODER der letzte Partner werden am höchsten entlohnt)
  • Parabolische Verteilung (der erste UND der letzte Partner werden am höchsten entlohnt)
  • Datenbasiert
  • Leistungsorientiert
  • Maßgeschneiderte Modelle
Attributionsmodelle
Attributionsmodelle

Beim Last Click-Modell wird die Konversion dem letzten Marketing-Partner vor der Kaufentscheidung des Kunden zugeschrieben: alle anderen Partner, die davor auf der Customer Journey des Kunden liegen und die vielleicht zur Akquise des Leads oder zum Lead Nurturing beigetragen haben, bleiben unbeachtet. Konversionen, die nach nur einem Touchpoint erfolgen, sind und bleiben die absolute Ausnahme.

Warum ist das Last Click-Modell zum Sterben verurteilt?

Das Last Click-Modell steht vor allem aus zwei Gründen seit vielen Jahren in der Diskussion: Zum einen ist es bei vielen Tools bereits als Attributionsmodell voreingestellt und wird auch von den Webanalytics-Lösungen genutzt; andererseits bildet es die reale Situation nur selten wirklich korrekt ab.

So unterschätzt das Last Click-Modell die Rolle der Displays, der Affiliate-Seiten und des Pre-Targeting für die Konversionen. Diese Marketing-Hebel finden sich typischerweise am Anfang der Customer Journeys und werden somit nur sehr selten als ausschlaggebende Marketing-Partner angesehen. Tatsächlich spielt der letzte Partner aber oft nur eine untergeordnete Rolle beim Kaufentschluss des Kunden.

Hinzu kommt, dass die Mediaplanung immer häufiger cross-kanal erfolgt, was die Attribution der Konversionen zusätzlich erschwert. Die fein segmentierte Analyse der Customer Journey dank der neuen Campaign Analytics-Lösungen hingegen erlaubt es den Werbetreibenden, den Beitrag jedes Marketing-Partners bei jeder einzelnen Konversion genau zu bestimmen: So können sie ihr eigenes, maßgeschneidertes Attributionsmodell erstellen, welches die realen Vorgänge in ihrem Business wirklich exakt abbildet.

Last Click, First Click oder maßgeschneidertes Attributionsmodell: Was ändert sich wirklich?

Für die Werbetreibenden ist die Wahl des richtigen Attributionsmodells von höchster wirtschaftlicher Bedeutung. Es geht darum, wer – und in welchem Ausmaß – tatsächlich zu jeder erzielten Konversion beigetragen hat, um jeden beteiligen Marketingpartner korrekt zu entlohnen.

Indem die Attributionslösungen die Kampagnen, die zu den Konversionen geführt haben, exakt abbilden, können die Marketing-Verantwortlichen ihre Budgets in die leistungsstärksten Marketing-Partner investieren.

Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: die besten Partner werden gut entlohnt und die zur Verfügung stehenden Budgets optimal genutzt.

Sie möchten Ihre Mediabudgets effizient steuern und Ihre eigenen individuellen Attributionsmodelle entwickeln? Erfahren Sie hier mehr über MixCommander oder kontaktieren Sie uns.

 

Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Attribution

Crédit Mutuel Nord Europe: 10 Anwendungsbeispiele zur besseren Daten-Nutzung

Die Sammlung von Daten und die richtige Daten-Nutzung gehört zu den Grundbausteinen jeder digitalen Marketingstrategie. Selbst wenn die Qualität der Daten und deren korrekte Verwendung von großer Wichtigkeit sind, so spielt doch auch die Datenmenge eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Strategien, deren Ziel es ist, dem User ein individuelleres und damit für ihn relevanteres Nutzer-Erlebnis zu bescheren. Am folgenden Beispiel der Crédit Mutuel Nord Europe werden wir aufzeigen, dass die Verbesserung der Relevanz des Marketings direkte Auswirkungen auf die Performance und somit den ROI haben.

Crédit Mutuel Nord Europe (CMNE) ist ein unabhängiger Verband im Konzern Crédit Mutuel, der die Filialen in den 7 Départements nördlich von Paris sowie in Belgien und Luxemburg verwaltet. Es handelt sich dabei um eine Bank im traditionellen Sinne mit insgesamt 557 lokalen Agenturen. Die gesamte Bankbranche erlebt zurzeit einen Rückgang der Kundenbesuche in den stationären Agenturen. Die Folge: Die Kundenberater kennen ihre Kunden nicht mehr richtig und erfahren nichts über deren größere Projekte. Dafür steigen aber die Online-Besuche der Bankwebseiten ständig an; der Zugriff auf diese Seiten erfolgt zu etwa gleichen Teilen über mobile und stationäre Endgeräte.

Rémi Deltombe, verantwortlich für digitale Projekt beim CMNE, hat uns anlässlich der Messe One to One in Monaco 10 Anwendungsbeispiele präsentiert, mit denen die bei den Website-Besuchern gesammelten Daten besser genutzt werden können, um so die sinkenden Besuche in den lokalen Agenturen zu kompensieren. Für jedes der unten genannten Beispiele nutzt CMNE sowohl alle Navigationsdaten als auch alle verfügbaren Kundendaten, die aus dem Informationssystem gewonnen werden können.

1/ Personalisierung der Website

Im ersten Schritt werden anhand der Navigationsdaten – gelesene Artikel, Ratgebertexte oder Suchanfragen – die Anliegen des Kunden ermittelt. Je nach Interessensschwerpunkten (Autokredit, Immobilienkredit, usw.) wird der Seitenbesucher automatisch in ein Segment eingeteilt, welches mit dem Content Management System (CMS) verbunden ist. Das CMS kann dann dem Kunden personalisierte Inhalte in Echtzeit anbieten – und das mit hervorragenden Ergebnissen: Die Klickrate konnte im Vergleich zu klassischen Retargeting-Kampagnen um das 13fache gesteigert werden; gleichzeitig stieg die Konversionsrate um das 6fache.

2/ Trigger-Emails

Wenn z. B. ein Besucher großes Interesse an einem Produkt zeigt, dann aber die Eingabe seiner Daten in die Informationsanfrage abbricht, wird automatisch mit einer Trigger-Email nachgefasst. Die Öffnungsrate dieser Trigger-Emails beträgt im Schnitt 66 %, die Klickrate 14 % und die kommerzielle Performance ist drei Mal höher als bei klassischen Email-Kampagnen.

3/ Kunden-Aktivierung per Callcenter

Wenn ein Seitenbesucher großes Interesse an einem Produkt zeigt, dann aber den Konversions-Prozess abbricht, wird der Lead automatisch an ein Callcenter weitergeleitet. Bei einem Test im Jahr 2015 – es ging um Immobilienprodukte, die Steuern sparen helfen – wurden 1.000 Personen identifiziert, die trotz starkem Interesse das Ausfüllen des Informationsformulars abgebrochen hatten. Dank der Aktivierung dieser Kunden durch das Callcenter konnten mit 21 % dieser Personen Gesprächstermine vereinbart und die Anzahl der Kaufabschlüsse deutlich gesteigert werden.

4/ Live-Chat

Sobald ein User bestimmte, klar definierte Bereiche der Website besucht, wird er automatisch zu einem Live-Chat eingeladen. Dort kann er sich mit einem fachkundigen Berater über die Themen austauschen, die anhand seiner Navigationsdaten identifiziert wurden.

5/ A/B-Testing

CMNE praktiziert auch in einigen Kundensegmenten das A/B-Testing. Personalisierte Inhalte mit Ratschlägen zu Themen, für die der Kunde ein starkes Interesse zeigt, werden nur Kunden aus dem jeweiligen Segment angezeigt.

6/ Anti-Wechsel-Strategien

Dank der Navigationsdaten können Kunden, die im Begriff sind, zu einer anderen Bank zu wechseln, sehr einfach identifiziert werden. Meist besuchen diese Kunden mehrfach die Seiten mit den Informationen zur Konto-Auflösung oder stellen auf der Website Suchanfragen vom Typ „Konto schließen“, „Kündigung“ o. ä. Die Kontaktdaten dieser Kunden werden daraufhin an das Reklamationscenter weitergeleitet, wo man versucht, die Kunden vom Bankwechsel abzuhalten. Innerhalb von 6 Monaten konnte CMNE 2.000 solcher Kunden identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten.

7/ Das Wissen um den Kunden verbessern

CMNE analysiert auch die Daten von neu gewonnenen Kunden – vom Profil bis hin zu den von Ihnen gekauften Produkten – um Relevanz der Nachrichten, die an Kunden mit ähnlichem Profil geschickt werden, zu verbessern.

8/ Die Zielgruppenerfassung verbessern

Bestimmte Kampagnen werden sehr breit gestreut. Wenn der gewählte Kommunikationskanal zum Premium-Segment gehört, ist es aus Kostengründen manchmal nicht möglich, eine derartig breite Zielgruppe zu bedienen. Dank seiner Data Management Plattform (DMP) kann CMNE die Personen herausfiltern, die besonders großes Interesse am beworbenen Produkt gezeigt haben und so die Zielgruppe von 1 Million auf 50.000 Kunden reduzieren, um durch die bessere Relevanz die Effizienz der Kampagne deutlich zu steigern.

9/ Die Media-Budgets optimieren

CMNE nutzt seine Kundendaten auch dazu, um seine Media-Investitionen zu optimieren. So wird z. B. Werbung für Kredite nicht mehr an solche Personen geschickt, die bereits einen vergleichbaren Kreditvertrag abgeschlossen haben oder deren Risiko-Scoring für einen Abschluss zu hoch ist. Dank einer solchen Maßnahme konnte ein Unternehmen der CMNE-Gruppe seine Media-Ausgaben um 15 bis 20 % verringern.

10/ Die Attribution besser kalkulieren

Die Gesamtheit der vom CMNE gesammelten Daten ermöglicht eine bessere Einschätzung des Beitrags des Online-Marketings zu den jeweiligen Kaufabschlüssen und damit die Höhe der Attribution, die auf diesen Kommunikationskanal entfällt. Die Höhe der Attribution kann dabei zwischen 10 und 100 % variieren.

Abschließend stellte Rémi Deltombe fest, dass die obige Liste sicherlich kein Anrecht auf Vollständigkeit erheben kann und dass die Zahl der Anwendungen einer DMP vor allem von der eigenen Kreativität und weniger von den technischen Beschränkungen des Tools selbst abhängt.

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Gespräch oder eine Demo unserer Plattform.

TagCommander wird zu Commanders Act

Die Marke Commanders Act:

Mit mehr als 400 Kunden rund um den Globus und einer wachsenden Datenmenge war es nur konsequent, dass TagCommander Datenmanagement zur Priorität erhob. Die Entwicklung einer Datenmanagementplattform (DMP) bildet nun die Basis der neuen Markenstrategie: Sie vereint alle vorhandenen Tools, um deren Potenzial voll ausschöpfen zu können.

Das schnelle Wachstum des in Europa bereits marktführenden Unternehmens und die Eröffnung von Niederlassungen in Amsterdam, München und Mailand machten es erforderlich, der Organisation einen neuen Rahmen zu geben. TagCommander stellt nun eine optimierte, leicht einzurichtende und leistungsfähige Tag-Management-Lösung in mehreren Sprachen sowie eine der besten Datenmanagementplattformen auf dem Markt bereit. Mit dieser Kombination kann TagCommander ein umfassendes Leistungspaket anbieten, das die Marktchancen seiner Kunden erheblich verbessert. Die neue Lösung ermöglicht ein Online-Marketingmanagement, das lebendiger, effizienter und offener für andere Systeme ist.

Die Marke TagCommander hat sich in ihrem Wesen und in ihrer Dimension weiterentwickelt; es war daher ein logischer Schritt, ihre Identität neu zu gestalten und sie in Commanders Act umzubenennen.

Leistung und Zukunftsorientierung stehen nun im Fokus. Deshalb lautet der neue Slogan:

Optimierung. Performance. Innovation

  • Optimierung ist der erste Baustein. Seine Leistungen im Tag Management haben das Unternehmen an die europäische Marktspitze gebracht. Auch künftig soll das Unternehmen in diesem Bereich brillieren.
  • Performance ist der aktuelle Schwerpunkt des Unternehmens und bezieht sich auf das Datenmanagement. In diesem Bereich wird Commanders Act bald ebenso anerkannt sein wie in seinem ursprünglichen Geschäftsfeld.
  • Innovation betrifft die neuen Geschäftsfelder. Dank permanenter Beobachtung und der Fähigkeit, zukunftsweisende Aktivitäten zu entwickeln, wird das Unternehmen auch in 10 Jahren noch florieren.

Die Produkte von Commanders Act:

Vier Produkte wurden für das neue Angebot von Commanders Act umbenannt.

Tag Commander (Tag Management):

Tag Commander Logo - Tag Management

Data Commander (Datenmanagementplattform (DMP) des Kunden):

Data Commander Logo - Datenmanagementplattform DMP

Fuse Commander (Zusammenführung von Nutzeridentitäten):

Fuse Commander Logo - Zusammenführung von Nutzeridentitäten

Mix Commander (Analyse und Optimierung des Media-Budgets):

Mix Commander Logo - Analyse und Optimierung des Media-Budgets

Bei der Präsentation der neuen Markenidentität erklärte Michael Froment, CEO von Commanders Act: „Die neue Identität ist nicht nur eine Verpflichtung unseren künftigen und bestehenden Kunden gegenüber – sie ist auch eine ideale Möglichkeit, das Engagement unserer Teams zu erforschen. Alle sind bereit, dieses neue Kapitel unserer Unternehmensgeschichte aufzuschlagen.”

Mit mehr als 800 verkauften Lösungen ist Commanders Act der europäische Anbieter mit der größten Marktabdeckung. Die Commanders Act-Lösungen lassen sich ohne Code über eine intuitive Nutzeroberfläche verwalten. Sie ermöglichen auf allen Kanälen und allen Endgeräten eine umfassende Datenerhebung und -aufbereitung zur Messung der Kampagnenperformance. Commanders Act verfolgt alle Aktionen des Kunden und optimiert nicht nur dessen Interaktionen, sondern auch die Implementierung und Dauer der Kampagnen.

Die Marketingteams profitieren von vielen Vorteilen: Dank der neuartigen, attraktiven und ergonomischen Oberfläche ist es mit den Commanders Act-Tools möglich, Kampagnen kanalübergreifend schneller und agiler durchzuführen. Sie gestatten die detaillierte Kontrolle des Kampagnenlebenszyklus, eine Anpassung an die Besucherprofile und eine effiziente, sichere Datenerfassung. Darüber hinaus sorgen die Tools für deutlich kürzeren Ladezeiten und eine höhere Conversion-Rate.

Warum Sie sich für ein gutes Tag Management-System entscheiden sollten

Die Nutzung einer guten Plattform zum Tag Management bietet viele Vorteile – weit mehr, als es auf den ersten Blick scheint! Neben der einfacheren Verwaltung und Steuerung von Tags liegt der Hauptnutzen des Tag Management in der Normalisierung der Daten: der erste Schritt hin zu einem zentralisierten Daten-Management.

Wir haben für Sie die wichtigsten Vorteile des Tag Management nochmals kurz zusammengefasst: 

1/ Marketing-Teams: Handeln Sie selbständig und steigern Sie Ihre Agilität durch effizientes Tag Management 

Wie wir bereits in diesem Blogbeitrag erläutert haben, besteht der Hauptnutzen eines Tag Management-Systems (abgekürzt: TMS) darin, Ihnen mehr Selbständigkeit und somit mehr Agilität zu schenken. Ihre Marketingteams müssen nun nicht mehr die Kollegen aus der IT darum bitten, die Tags für sie auf den richtigen Seiten zu platzieren, sondern können dies ganz einfach selbst erledigen – und dies ohne Sicherheitsrisikos. Die neu gewonnene Selbständigkeit wirkt sich unmittelbar auf den Unternehmensertrag aus, da neue Projekte schneller umgesetzt und Änderungen direkt ausgeführt werden können.

Mit einem TMS kann man Tags, die nicht schnell genug ausgelöst werden, einfach deaktivieren – was beim manuellen Tag Management nicht möglich ist. Außerdem können Tags am Ende einer Kampagne einfach und ohne technische Eingriffe gelöscht werden – eine Ansammlung inaktiver Tags, wie man sie sonst häufig findet, wird so effektiv vermieden. Das schützt vor Data Leakage und hilft den Marketing-Teams, schneller und produktiver zu handeln. Zudem verlangsamen nutzlose, „alte“ Tags die Seitenladezeiten, was sich negativ auf die Nutzererfahrung und somit auch auf die Konversionen auswirkt.

Ein TMS ist also nicht nur eine Lösung für die Steuerung der Lebenszyklen von Tags, sondern auch für die Lebenszyklen Ihrer Data.

2/ Verbessern Sie die Seitenladezeiten Ihrer Website

Einzeln platzierte Tags sind nicht nur aufwändiger zu steuern, sondern sie kosten auch Zeit: Indem Sie alle Tags in einem Container platzieren (der dann wie ein einziger Tag behandelt wird), verbessern Sie die Seitenladezeiten Ihrer Website ganz erheblich! Und das liegt nicht nur daran, dass inaktive Tags von einem guten TMS automatisch entfernt werden können, sondern auch an der hybriden Technik: Daten werden jetzt serverseitig und kundenseitig erhoben. Die serverseitige Datenerhebung verhindert dabei, dass Daten mehrfach gesammelt werden, wie es bei der kundenseitigen Erhebung der Fall ist – hier werden im Extremfall die Daten ebenso oft erhoben, wie es Marketingpartner gibt. Davon profitieren natürlich auch die Seitenladezeiten.

Doch es gibt noch weitere, indirekte Vorteile bei der Nutzung eines TMS: Inhalte können in Echtzeit individualisiert werden (Nachrichten, Produktempfehlungen, usw.), was sich naturgemäß auf die Performance Ihrer Webseite auswirkt (steigende Konversionsraten, höhere Warenkörbe, usw.).

3/ Sparen Sie Ihr Marketing-Budget ein

Im Data Layer befindet sich die Bibliothek der Variablen, die von Ihrem TMS genutzt werden. Dem Data Layer ist es zu verdanken, dass Ihre verschiedenen Marketing-Applikationen Daten untereinander austauschen und miteinander kommunizieren können. Der Data Layer hilft dabei, die Daten zu strukturieren: sie werden standardisiert und den Anwendungen in dieser Form zur Verfügung gestellt.

Die Qualität und die Sicherheit der übertragenen Informationen werden verbessert und somit die Arbeit des Technik-Teams vereinfacht. So können Informationen, die über einen bestimmten Kanal gesammelt wurden, nun für denselben Nutzer auch in einem anderen Kanal genutzt werden. Auf diese Weise lernen Sie Ihre Nutzer besser kennen und können ihm einen umfassenderen und persönlicheren Service anbieten.

4/ Governance: Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Tags 

Viele Online-Shops hatten bis vor kurzem noch kein TMS im Einsatz, so dass ihre Marketing-Teams nicht wussten, wie viele Tags auf ihren Webseiten platziert und welche davon überhaupt noch aktiv waren: Welche Tags verlangsamen die Seitenladezeiten? Wie viele und vor allem welche funktionieren nicht mehr richtig?

Mit einem TMS übernehmen Sie Kontrolle über Ihre Tags: Sie können sie auflisten, ihre Performance überprüfen, Seitenladezeiten messen und die Zugangsberechtigung der User zu ihren persönlichen Daten individuell steuern.

Denn man darf dabei nicht vergessen, dass ein Tag ein Schnipsel Code ist, welcher Daten sammelt und mit Dritten teilt. Indem Sie die Kontrolle über Ihre Tags übernehmen, senken Sie also auch das Risiko von Datenverlusten.

5/ Qualitätssicherung:  Minimieren Sie Ihr Fehlerrisiko

Ein TMS unterstützt Sie bei der Sicherung der Prozessqualität:

  • Sie können die Qualität Ihrer Tags im Container kontrollieren, noch bevor sie live gehen. Nicht oder schlecht funktionierende Tags können identifiziert und gelöscht bzw. ersetzt werden, ohne dass Sie damit Ihren IT-Sicherheitsadministrator behelligen müssten.
  • Sie verfügen über die notwendigen Monitoring-Instrumente, um im Zusammenhang mit Ihren Tags stehende Probleme sofort identifizieren zu können (z. B. zu lange Seitenladezeiten oder  die Relevanz der Variablen, die die Tags mit Informationen versorgen, usw.).
  • Auf Probleme können Sie sofort reagieren – so können Sie einzelne Tags oder aber auch einen kompletten Container jederzeit wieder inaktivieren.
  • Sie können das Rollout Ihrer Tags im Voraus programmieren (Bedingungen für die Aktivierung der Tags, Beschränkung ihrer Lebensdauer, usw.).

6/ Verbessern Sie die User-Experience Ihrer Website-Besucher

Das TMS verbessert auch die User Experience – und zwar durch die vereinfachte Tag-Verwaltung: Da die Marketing-Teams nun alle Tags autonom verwalten und die Interaktionen zwischen den diversen Marketing-Lösungen selbst steuern, können sie den richtigen Empfängern zum optimalen Zeitpunkt die richtigen Botschaften anbieten.

7/ Deduplizieren Sie Ihre Konversionen in Echtzeit

Für die meisten Online-Händler ist die Deduplizierung einer der wesentlichen Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei kommt es darauf an, dass bei jedem Verkauf nur jeweils ein Tag ausgelöst wird, mit dem der für die Konversion verantwortliche Partner belohnt wird. Wer das ist, hängt vom gewählten Attributionsmodell ab. Ein gutes TMS kann diese Operation automatisch und in Echtzeit ausführen: Das spart Arbeitszeit und damit natürlich auch Geld. Vorher musste die Deduplizierung einzeln und von Hand durchgeführt werden, was durchaus 1-2 Manntage pro Woche in Anspruch nehmen konnte: hohe Kosten, die sich direkt auf den Ertrag auswirkten. Dennoch macht es Sinn, diese Zeit zu investieren: Gerade beim Performance-Marketing können so bis zu 35 % des Marketingbudgets eingespart werden. Das TMS bietet denselben Nutzen, jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis.

8/ Senken Sie die Kosten für die Verwaltung Ihrer Tags

Ein gutes TMS spart Geld – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Das interne Tag Management verursacht hohe Personalkosten: Marketing- und IT-Teams müssen hierzu zusammenarbeiten, was nicht immer reibungslos verläuft. Auf die Verwaltung von Daten trifft dasselbe zu. Es gibt jedoch noch weitere, versteckte Kosten, deren Ursachen nicht so einfach zu beheben sind: Wir sprechen hier von menschlichem Fehlverhalten bei der Implementierung und Verwaltung von Tags sowie Fehler, die zu Datenverlusten (Data Leakage) führen können.

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